Katharina Thalbach
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„Medea“

Katharina Thalbach – das Schauspielgenie

So, 28. Oktober 2018, 19 Uhr,
Heinrich-Lades-Halle, Großer Saal
Rathausplatz 1, 91052 Erlangen

Katharina Thalbach hat schon in so vielen Rollen brilliert, dass man sie kaum aufzählen kann. Im Melodram Medea von Georg Anton Benda spricht sie nicht nur die Medea, sondern gleich noch vier weitere Sprechrollen. Bendas Zeitgenosse Mozart war von diesem Werk derart beeindruckt, daß er sich sogar Sorgen machte, Benda könne ihm bei der Bewerbung um die Kapellmeisterstelle am Wiener Nationaltheater gefährlich werden.

Katharina Thalbach, Sprecherin
Cappella Aquileia
Marcus Bosch, Leitung

Georg Anton Benda „Medea“. Melodrama (1784)

Robert Schumann Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97, „Rheinische“

Katharina Thalbach

Katharina Thalbach, prädestiniert für außergewöhnliche Rollen, entstammt einer Theaterfamilie und stand bereits im Kindesalter auf der Bühne. Sie ist jedoch nicht nur auf den Theaterbühnen zuhause, sondern spielte auch in zahlreichen Filmen mit. Ihre Vielseitigkeit beweist sie nicht nur durch ihre schauspielerische Leistung. Seit Ende der 1980er Jahre ist Katharina Thalbach auch als Regisseurin für große Theater- oder Opernhäuser aktiv. 1987 erhielt sie für ihre Rolle in Doris Dörries Kinofilm „Paradies“ den Deutschen Filmpreis als beste Darstellerin. 1991 kam der Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste Berlin hinzu, 1997 der Adolf-Grimme-Preis für den Fernsehfilm „Gefährliche Freundin“. Weitere Auszeichnungen, mit denen ihre Leistung geehrt wurde, sind der Bayerische Filmpreis 2006 für „Strajk“ sowie der Verdienstorden des Landes Berlin. Katharina Thalbach ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und seit 1995 Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg und Berlin. Für „Hanni & Nanni 2“ wurde sie 2012 mit dem „Goldenen Spatz“ als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Sie erhielt im selben Jahr den Ehrenpreis des Deutschen Schauspielerpreises für ihr Lebenswerk. 2014 wurde sie mit dem Sonderpreis des deutschen Hörbuchpreises für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

Katharina Thalbach
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Cappella Aquileia

Die Cappella Aquileia steht seit ihrer Gründung im Jahr 2011 als besonderes Orchester für das künstlerische Renommee der Opernfestspiele Heidenheim. Spitzenmusikerinnen und -musiker aus ganz Deutschland und darüber hinaus treffen sich in der Festspielstadt Heidenheim zu regelmäßigen Projekten. Außerordentliche Qualität, Bühnenpräsenz, die Freude der Musiker am Besonderen ihrer Zusammenarbeit und kompromisslose Lust am Detail prägen die Cappella Aquileia. Das Orchester der Opernfestspiele und sein Gründer und Künstlerischer Leiter Marcus Bosch eröffnen in schlanker, kammersinfonischer Besetzung und inspiriert von der Aufführungspraxis der Entstehungszeit einen unverstellten Blick auf klassische und romantische Orchestermusik.

Cappella Aquileia
© Hans Georg Fischer
Marcus Bosch

Seit Sommer 2010 leitet Marcus Bosch als Künstlerischer Direktor die Opernfestspiele seiner Heimatstadt Heidenheim und deren Festspielorchester Cappella Aquileia. Von 2011 bis 2018 war er Generalmusikdirektor des Staatstheaters und der Staatsphilharmonie Nürnberg und ist seit 2016 Erster Gastdirigent der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. 2016 wurde er als ordentlicher Professor für Dirigieren an die Hochschule für Musik und Theater München berufen.

Nach seinem Debüt im Alter von 24 Jahren bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz entschied sich der deutsche Dirigent brasilianisch-italienischer Abstammung für die klassische Kapellmeisterlaufbahn, die ihn an die Staatstheater Wiesbaden und Saarbrücken sowie zum Staatsorchester Halle führte. Von 2002 bis 2012 war Marcus Bosch dann mit großem Erfolg Generalmusikdirektor der Stadt Aachen und begann seine internationale Karriere.

Als Gast dirigierte er über 100 Orchester in Europa, Asien und Amerika. Marcus Bosch ist Vorsitzender der GMD-Konferenz und u.a. Mitglied im Beirat des Deutschen Dirgentenforums.

Ab der Saison 2018/19 übernimmt er künstlerische Verantwortung bei der Norddeutschen Philharmonie Rostock und wird dort Conductor in Residence.

Marcus Bosch © Cristopher Civitillo
© Cristopher Civitillo

Konzertsaal

Heinrich-Lades-Halle

Heinrich-Lades-Hallo großer Saal mit Bestuhlung
Heinrich-Lades-Hallo großer Saal mit Bestuhlung

Fotonachweis: Katharina Thalbach © players

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