Mari Kodama und Momo Kodama
© Felix Broede & Marco_Borggreve

FV, unerHÖRT!

Kodama Duo

Di, 22. Januar 2019, 20 Uhr,
Heinrich-Lades-Halle, Kleiner Saal
Rathausplatz 1, 91052 Erlangen

Mari Kodamas differenzierte und zugleich natürliche Musikalität hat sie zu einer der international führenden Pianistinnen gemacht. Ihre Schwester Momo, jüngste Preisträgerin beim Münchener ARD-Wettbewerb, wurde mit Messiaen-Interpretationen bekannt. Beim gVe-Konzert spielt das Duo neben Werken von John Adams und Peter Eötvös eines der zentralen Werke des 20. Jahrhunderts: den „Sacre“, wie ihn die Musiker nur kurz nennen. Strawinskys Werk löste bei seiner Uraufführung 1913 Tumulte aus. Es ist der wohl bekannteste Skandal der Musikgeschichte. Mehr dazu erfahren Sie im Blog auf der Website des gVe.

Mari und Momo Kodama, Klavier

John Adams, Hallelujah Junction

Péter Eötvös, Kosmos

Igor Strawinsky, Le sacre du Printemps

 

Momo und Mari Kodama

Die Geschwister Mari und Momo Kodama treten seit vielen Jahren auch als Klavierduo auf.

Momo Kodama

Momo Kodama studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris, bevor sie ihre Studien mit Meistern wie Murray Perahia, Sir András Schiff, Vera Gornostaeva und Tatiana Nikolaieva fortsetze. 1991 war sie die jüngste Gewinnerin des ARD Musikwettbewerbs in München.

Momo Kodama trat mit renommierten Orchestern auf, darunter die Berliner Philharmoniker, das Boston Symphony, Tokyo Symphony, Orchestre de Chambre de Paris und das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Dirigenten wie Seiji Ozawa, Eliahu Inbal, Charles Dutoit, Kent Nagano, André Prévin und Sir Roger Norrington. Sie gastierte unter anderem bei Festivals wie Marlboro in den USA, Verbier in der Schweiz, Festival d’Automne in Frankreich, Festival Tivoli in Dänemark.

Momo Kodama
© Marco Borggreve
Mari Kodama

Mari Kodamas äußerst differenzierte, zugleich natürliche Musikalität und ihre einzigartige Fähigkeit, klangliche Ausdrucksstärke mit einer klaren Form zu verbinden, haben sie zu einer der international führenden Pianistinnen gemacht.

Seit ihrem New Yorker Rezital-Debüt in der Carnegie Hall 1995 tritt Mari Kodama mit den führenden Orchestern und Dirigenten in den maßgeblichen Konzerthäusern dieser Welt auf. So spielte sie etwa mit den Berliner Philharmonikern, dem London Philharmonic Orchestra (LPO), den Bamberger Symphonikern, dem NDR Sinfonieorchester, dem Londoner Philharmonia Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic oder dem Detroit Symphony Orchestra.

Neben ihren Auftritten übernimmt Mari Kodama auch die Rolle als künstlerische Leiterin von Musikfestivals: Sie ist Mitbegründerin und Leiterin des Kammermusik-Festivals „Music Days at Forest Hill“ in San Francisco, einer Konzertreihe, die sie zusammen mit ihrem Mann Kent Nagano ins Leben gerufen hat, und leitete die Kammermusikreihe des Orford Music Festivals.

Mari Kodama
© Vincent Garnier

Konzertsaal

Heinrich-Lades-Halle

Heinrich-Lades-Hallo großer Saal mit Bestuhlung
Heinrich-Lades-Hallo großer Saal mit Bestuhlung

Dieses Konzert wird vom Bayerischen Rundfunk – Studio Franken mitgeschnitten und auf BR-Klassik gesendet.

© Felix Broede & Marco Borggreve

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