Szymon Nehring
© Bruno Fidrych

Abonnement I, FV

Bamberger Symphoniker

(Szymon Nehring/Manacorda)

Do, 21. Februar 2019, 20 Uhr,
Heinrich-Lades-Halle, Großer Saal
Rathausplatz 1, 91052 Erlangen

In der Saison 2017/18 spielte bereits Gerhard Oppitz beim gVe. Wie er hat auch Szymon Nehring den ersten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb Arthur Rubinstein
in Tel Aviv erhalten – bei einem der wichtigsten Klavierwettbewerbe der Welt. Den polnischen Pianisten mit Chopin zu hören, hat natürlich Charme – denn diese Musik hat
er quasi mit der Muttermilch aufgenommen.

Szymon Nehring, Klavier
Ulrich Witteler, Violoncello
Antonello Manacorda, Leitung

Felix Mendelssohn Bartholdy, Ouvertüre zum „Märchen von der schönen Melusine“

Frédéric Chopin, Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21

Robert Schumann, Fantasiestücke für Violoncello und Klavier op. 73, Nr. 1-3

Robert Schumann, Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 „Frühling“

Daheim in Bamberg, zuhause in der Welt

Wir Franken können wirklich stolz sein auf sie: Die Bamberger Symphoniker sind das beste Orchester unserer Region, und darüber hinaus repräsentieren sie einen Klangkörper von absolutem Weltklasse-Niveau.

Szymon Nehring

Szymon Nehring ist einer der begabtesten und vielversprechendsten Pianisten der jüngeren Generation in Polen. Er ist der einzige Pole, der den ersten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb Arthur Rubinstein in Tel Aviv, einem der wichtigsten Klavierwettbewerbe der Welt, gewonnen hat.

Seine Debut-CD mit Musik polnischer Komponisten erhielt den Fryderyk Award 2016 der Polnischen Phonographischen Akademie (in der Kategorie „Album des Jahres – Solo Recital“), den Joker von Crescendo und den Supersonic Award von Pizzicato.

Zu den bevorstehenden Konzerten des Künstlers gehören eine Tournee durch Japan und China, Recitals in der Wigmore Hall und der Carnegie Hall sowie Auftritte beim Chopin und His Europe Festival, dem Pablo Casals Festival in Prades, dem Vilnius Piano Festival und dem Ludwig van Beethoven Osterfest in Warschau.

Bamberger Symphoniker

1946 von ehemaligen Mitgliedern der Deutschen Philharmonie in Prag und von Musikern aus Karlsbad und Schlesien gegründet, die im Flüchtlingsstrom des Zweiten Weltkriegs nach Bamberg verschlagen wurden, hatten die Bamberger Symphoniker mit ihrem böhmischen Musizierstil, ihrer Disziplin, Virtuosität und Klangkultur von Beginn an Erfolg. Als erstes deutsches Orchester lud man sie nach Kriegsende zu Konzerten in Frankreich ein. Bald folgten Tourneen durch Europa, nach Nord- und Südamerika, Asien und Afrika.

Bedeutende Dirigenten wie Joseph Keilberth, Rudolf Kempe, Hans Knappertsbusch, Clemens Krauss, Eugen Jochum, Horst Stein – Ehrendirigent des Orchesters auf Lebenszeit - und Ingo Metzmacher haben das Orchester geprägt und eine unverwechselbare Klangkultur geschaffen, die bis heute mit den Bamberger Symphonikern verknüpft ist.

Neuer Chefdirigent der Bamberger Symphoniker in der Nachfolge Jonathan Notts ist Jakub Hrůša.

Bamberger Symphoniker Gruppenbild
© Andreas Herzau
Antonello Manacorda

Der italienische Dirigent und Geiger Antonello Manacorda ist seit der Saison 2010/2011 Künstlerischer Leiter der Kammerakademie Potsdam und seit der Saison 2011/2012 zudem Chefdirigent des niederländischen Het Gelders Orkest.

Antonello Manacorda war Gründungsmitglied und langjähriger Konzertmeister des Mahler Chamber Orchestra. Ein Stipendium der in seiner Heimatstadt Turin ansässigen „De Sono Associazione per la Musica“ ermöglichte ihm ein zweijähriges Dirigierstudium bei Jorma Panula in Helsinki.

Als Dirigent von Opernproduktionen und Konzertprogrammen hat Antonello Manacorda bei vielen der weltweit führenden Ensembles und Opernhäusern gastiert.

„Die Welt“ zählte eine seiner Aufnahmen mit der Kammerakademie Potsdam zu den besten Einspielungen des Jahres 2013. Beim ECHO Klassik 2015 erhielten Manacorda und die Kammerakademie Potsdam den Preis in der Kategorie „Ensemble des Jahres“.

Antonello Manacorda
© Nikolaj Lund

Konzertsaal

Heinrich-Lades-Halle

Heinrich-Lades-Hallo großer Saal mit Bestuhlung
Heinrich-Lades-Hallo großer Saal mit Bestuhlung

Szymon Nehring © Bruno Fidrych

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