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Ein Glas Milch, ein Teller mit frischem Obst, ein Vollkornbrötchen und eine Flasche Wasser stehen auf dem Arbeitstisch der Künstlergarderobe von Herbert Blomstedt. Diese schlichten Ingredenzien  könnten stellvertretend stehen für Bescheidenheit, ja, Askese, für Konzentration und Präsenz im Wesentlichen, für Beweglichkeit und Freundlichkeit, die der weltberühmte schwedische Dirigent auch mit fast 91 Jahren unvermindert ausstrahlt.

... für die romantischen Stunden am Abend!

Mittlerweile sind sie eher aus der Mode gekommen – die großen, handfesten Uraufführungsskandale in Oper und Konzert. Was auch immer an Nonsens und Geschmacklosigkeit den kranken Gehirnen der Verrückten unter den Opernregisseuren entspringen mag, was auch immer an Scheußlichkeiten der bizarren Phantasie so mancher zeitgenössischer Komponisten entfleucht – keine Inszenierung und kein Bühnenbild kann so großer Mist sein und keine Komposition kann noch so sehr nach „Arsch und Friedrich“ klingen, als dass sich das Publikum oder die Presse noch wirklich aufregen und empören würde.

Steven Isserlis – der Celloverrückte

Er gehört zu den gefragtesten Cellisten der Klassikszene!

Steven Isserlis im Konzert